Veröffentlicht am: 02.07.2012

Ministerpräsident zu Besuch bei Pumacy in Bernburg

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff informierte sich bei einem Besuch ausgiebig über das Wissensmanagement- und IT-Know-how der Bernburger Software-Entwickler.

Hoher Besuch aus Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt stellte sich am 20.06. bei Pumacy in Bernburg ein. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff (CDU) sah sich am Hauptsitz von Pumacy um. Begrüßt durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Toralf Kahlert und den Bernburger Landtagsabgeordneten Jürgen Weigelt erhielt der Ministerpräsident Einblicke in die Geschäftsfelder des Unternehmens. Wissens-, Prozess- und Innovationsmanagement sowie die Softwareentwicklung waren Gegenstand der eineinhalbstündigen Gesprächsrunde.

Vor allem das breite Branchenspektrum angefangen von der Luftfahrtindustrie über erneuerbare Energien bis hin zur Biotechnologiebranche beeindruckten und waren Anlass zu einer ausgiebigen Diskussion über die Notwendigkeit in Unternehmen, das Wissen der Mitarbeiter effektiv zu bündeln, ihre Kreativität herauszufordern und zu dokumentieren.

„Als gebürtiger Bernburger weiß ich, wie wichtig es seit jeher für unsere Region ist, ihre begrenzten eigenen Ressourcen effektiv zu nutzen. Eine Philosophie, die wir uns in unserer Firmenstrategie zu Eigen gemacht haben. Internationale Großkonzerne wissen das zu schätzen: Sie kommen heute auf uns zu, wenn sie das Wissen ihrer Mitarbeiter möglichst effektiv in materielle Werte überführen wollen. Die Bewältigung dieser Herausforderung haben wir im Laufe von zwölf Jahren mit unserer Software und begleitenden Dienstleistungen perfektioniert und zu internationaler Anerkennung gebracht“, erläutert Dr. Toralf Kahlert sein Erfolgsrezept.

In Bernburg findet maßgeblich die Software-Entwicklung der 50 Mitarbeiter starken Pumacy Unternehmensgruppe statt. Das IT-Team hat in den letzten Jahren unter anderem die Wissensmanagement-Plattform KMmaster zur Marktreife gebracht. Mit dem System können Unternehmen, aber auch Projektteams ihr Wissensmanagement elektronisch unterstützen.

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Foto: Foto-Fritzsche, Köthen

Unternehmensvorstand Dr. Toralf Kahlert (rechts) gibt Ministerpräsident Reiner Haseloff (zweiter von rechts) Einblick in die Software-Entwicklung bei Pumacy.

Und Pumacy will weiter wachsen: Für sein neues Produkt KMcloud stellt das Unternehmen derzeit eine umfangreiche Finanzierung zusammen, bei der erstmals auch externe Investoren einbezogen werden. „Sachsen-Anhalt ist sicher nicht der Hauptschauplatz der internationalen Venture Capital-Szene“, gibt Kahlert unumwunden zu. „Ich bin jedoch optimistisch, dass wir auch für die Bernburger Region eine finanziell planbare Grundlage aufstellen und somit den Standort langfristig nicht nur halten, sondern sogar weiterentwickeln können.“

Soviel Unternehmertum beeindruckte auch den Ministerpräsidenten sichtlich. Während eines Rundgangs durch die Büroräume schaute er den Entwicklern über die Schulter und ließ sich die Entstehung des komplexen Softwareproduktes und die Einsatzmöglichkeiten bei Kunden erklären.
„Die Produkte von Pumacy verstehe ich weniger als reine Software, sondern vielmehr als Management-Instrumente. Das Wissen unserer Unternehmer und die Innovationsfähigkeit unseres Landes sind die aktiven Treiber unserer Wirtschaft“, fasste Ministerpräsident Haseloff abschließend treffend zusammen.

Über die Pumacy Gruppe

Die Pumacy Technologies AG ist ein führender Wissensmanagement-Lösungsanbieter. Auf Basis eines interdisziplinären Lösungsportfolios für die Anwendungsbereiche Wissens-, Prozess- und Innovationsmanagement agiert Pumacy als ausgewählter Nischenlieferant zahlreicher Großunternehmen.

Die Pumacy Systems GmbH ist internes Softwarehaus der Pumacy-Gruppe. Mit der Software KMmaster® (http://www.kmmaster.de) steht hier eine Basistechnologie zum systematischen Entwickeln, Erfassen, Verteilen, Aufbewahren, Anwenden und Bewerten von Wissen bereit.

Pumacy zählt internationale Hersteller aus der Luftfahrt- und Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Life Science-Branche zu seinen Kunden und kann auf Referenzen aus bedeutenden transnationalen Projekten verweisen.