Fach- und Führungskräfte

Wissen zu managen ist eine große Herausforderung. Dies gilt sowohl für große Unternehmen wie auch für klein- und mittelständische Betriebe. Wenn eine Führungskraft oder ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt oder in den Ruhestand tritt, geht mit ihm auch ein Großteil seines Erfahrungswissens. Abgesehen von der Gefahr, Fachwissen über die administrativen und technischen Prozesse zu verlieren, gibt es auch das Risiko des Verlustes persönlicher sozialer Netzwerke. Diese Netzwerke sind erforderlich, um insbesondere auf ungeplante Herausforderungen im Alltagsgeschäft zu reagieren und diese effizient und effektiv zu bewältigen.
Die Luftfahrtindustrie ist ein Bereich mit hochkomplexen wissensintensiven Prozessen. „Mit einem erfahrenen Team an Wissensmanagern wurde bei Airbus ein umfangreiches Lösungsportfolio aufgespannt, um Wissensmanagement-Projekte bedarfsorientiert zu implementieren und zu unterstützen“ (Weber et. al. in wissensmanagement 8/07, S.10). Die Pumacy Technologies AG mit mehr als sechs Jahren Erfahrung und Anwendungen vor allem in der Luft-, Automobil- und Raumfahrt Industrie, hat dazu beigetragen, eine detaillierte Reihe von Methoden zur systematischen Unterstützung des Transfers von Experten- und Führungswissen zu entwickeln.
In einem ersten Schritt werden die relevanten Experten identifiziert, deren Wissen übertragen werden soll.
Auftakt. Anschließend wird der Wissenstransfer durch ein Kick-off Meeting eingeleitet. Hier kommen Wissensgeber, Wissensnehmer, der Vorgesetzte und der Prozessbegleiter zusammen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.
Analyse. In halb-strukturierten Einzelinterviews wird eine detaillierte Analyse über alle relevanten Bedingungen des Wissenstransfers durchgeführt.
Aktion. Das Ergebnis der Analyse ist ein detaillierter Aktionsplan, der auf die Situation abgestimmt ist. Der Plan definiert die relevanten Wissensgebiete und spezifischen Maßnahmen. Diese Maßnahmen treten nun in ihre Umsetzung und werden vom Prozessbegleiter koordiniert. Als Methoden werden moderierte Transfergespräche und Workshops, intergenerative Lern- und Arbeitsgruppen sowie Wikis, Foren, Software zum Management von Lessons Learnt und Best Practices eingesetzt. Außerdem kann eine Visualisierung persönlicher Kontakte inkl. Kontextinformationen den Transfer begleiten. Alle relevanten Personen werden in die Erarbeitung des Aktionsplans eingebunden, um einen Erfolg sicher zu stellen.
Abschluss. In einem Abschlusstreffen wird der Aktionsplan auf offene Punkte geprüft. Durch eine Evaluation wird in einem Feedbackbogen abgefragt, inwiefern die Maßnahmen bereits den erwünschten Erfolg erbracht haben oder welche Anschlussaktionen notwendig werden.
Der K.exchange-Prozess berücksichtigt individuelle Bedarfe und ermöglicht einen ganzheitlichen und systematischen Transfer erfolgskritischen Wissens. Mitarbeiter werden optimal in ihr neues Aufgabenfeld integriert, Zeit und Ressourcen effizient genutzt und Kontinuität ermöglicht.

Pumacy Technologies Aktiengesellschaft
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